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Alle Jahre wieder!

Alle Jahre wieder!

Seit mehreren Jahren ist die Vorweihnachtszeit die Zeit teilweise unseriöser Berichte über die Sicherheit der Spielzeuge. So auch in diesem Jahr.

Drei Spielzeuge von Gollnest & Kiesel wurden in diesem Jahr getestet. Alle Spielzeuge haben die Tests bestanden. Die Vorgaben für diese Tests müssen wegen fehlender Transparenz fragwürdig und unseriös erscheinen.

Das Verbraucherrecht auf sichere Produkte und unabhängige Berichterstattung wird karikiert durch das Erlassen eigener Bewertungsregelungen und Testinstitute, deren Identität nicht bekanntgegeben wird.

Europa verfügt über das strengste System zur Spielzeugsicherheit weltweit. Die Einhaltung der Sicherheitsnormen ist für die Spielzeugindustrie verbindlich. Die Stiftung Warentest untersucht jedoch nach eigenen Regelungen. Sie testet „in Anlehnung an“ die geltenden Normen und führt nicht aus, welche Änderungen der gesetzlichen Regelungen sie für ihre Untersuchungen festgelegt hat. Diese veränderten Testabläufe dienen jedoch zur Benotung der Spielzeuge und führen regelmäßig zu deren Abwertung. Diese selbst definierten Methoden sind unseriös und intransparent. Die Ergebnisse sind nicht nachvollziehbar und verunsichern Verbraucher.

Die Stiftung Warentest hat von uns den HEIMESS-Greifling  Ball getestet (Artikelnummer 769104). Zur Abwertung auf „Ausreichend“ führten offensichtlich nitrosierbare Stoffe, die in der Kindern kaum zugänglichen Gummischnur gemessen worden sein sollen.

Diese Prüfung hat eine Vorgeschichte, die die Stiftung Warentest zu erwähnen vergisst: In einem ersten Test der Gummischnur hat die Stiftung Warentest laut Anbieterinformation vom 07. Oktober 2013 Nitrosamine  in unbedenklicher Menge in der Gummischnur festgestellt (0,005 mg/kg) sowie nitrosierbare Stoffe in einer höheren Konzentration. Die Untersuchungsmethode jedoch wurde nicht bekannt gegeben und vermutlich wurde auch nicht die Migration der gefundenen Stoffe untersucht.

Wir haben diese Werte  angezweifelt, weil sie nicht den uns vorliegenden Werten entsprachen und weil nach unserer Kenntnis das Grundrauschen der Geräte höher ist, als die gemessenen Werte. In diesen Dimensionen kann nach übereinstimmender Auffassung von Chemikern an der Universität Hamburg eine verlässliche Aussage mit einfacher Labordiagnostik nicht getroffen werden.


Auflage wichtiger als Spielzeugsicherheit

Wir haben die Stiftung Warentest gebeten, uns das von ihnen beauftragte Testinstitut zu benennen, damit sich die Wissenschaftler untereinander austauschen könnten. Denn unser Lieferant für diese Gummischnüre bestätigt uns, der Grenzwert würde mit 0,1 – 0,16 mg/kg regelmäßig eingehalten.

Die Warentester haben sich diesem Vorschlag wiedersetzt. Das lässt uns vermuten, weniger die Kindersicherheit als vielmehr die Auflagenhöhe  der Zeitschrift mit einem  skandalträchtigen Titel standen im Mittelpunkt der verlegerischen Entscheidung.

Dafür wurde allerdings die Schnur erneut getestet. Mit einem sehr erstaunlichen Ergebnis, denn mit einem Mal wurden keine Nitrosamine mehr gefunden und die Summe der nitrosierbaren Stoffe schrumpfte auf die Hälfte (1,07 mg/kg) zusammen. Wie dieser krasse Unterschied an einem (und demselben) Stück Schnur zu erklären ist? Die Warentester blieben eine Erklärung schuldig. Die  Messgeräte können in  dieser Größenordnung keine vernünftigen Ergebnisse abbilden. Die Stiftung Warentest erwähnt diesen Vorfall mit keinem Wort.

Zwei weitere Spielzeuge aus unserem Programm wurden ebenfalls untersucht.

„Mein erster Holz-LKW“ Abschlepper hergestellt für Karstadt (Marke: Babalu). Gesamturteil: gut. Das Holzfahrzeug hat alle physikalischen Test bestanden,  es gibt keine chemischen Beanstandungen. Spieleigenschaften und Spielwert spielten bei diesem Test ohnehin keine Rolle. Das Fahrzeug hätte zweifellos auch mit „sehr gut“ bestehen können. Ein solches Urteil wird aber im Test kein einziges Mal vergeben. Aus durchschaubaren Gründen, wie wir meinen.

Greifauto rot von goki (Artikelnummer 55935). Gesamturteil: befriedigend. Die Notenvergabe ist unerfindlich. Das Greifauto hat alle Tests bestanden, Kriterien, die zu einer Abwertung führten, werden nicht erwähnt. Das Fahrzeug weist keine sicherheitsrelevanten Mängel auf.

Nirgendwo auf der Welt gibt es umfassendere und strengere Bestimmungen zur Spielzeugsicherheit als in Europa. Wir beachten die Richtlinien zur Spielzeugsicherheit im Interesse der gesunden Entwicklung der Kinder auch dann, wenn sie uns teilweise fragwürdig erscheinen. Wir entwickeln und prüfen unsere Spielzeuge mit dem Fachwissen und der Erfahrung von 32 Jahren Spielzeugherstellung in unserem hauseigenen Labor. Autorisierte, unabhängige Institute überprüfen unsere Spielwaren zusätzlich regelmäßig entsprechend den Richtlinien der Europäischen Union. Ein Spielzeug, das uns nicht sicher erscheint, wird nicht in den Markt gebracht.

Noch nie waren die Kinder in deutschen Kinderzimmern sicherer vor

gesundheitlicher Gefährdung durch klassische Spielwaren als heute. Aber:

vollständige Sicherheit wird es niemals geben. Deshalb wird die Wahrnehmung der elterlichen Aufsichtspflicht auch in Zukunft weiter notwendig bleiben. Die Gefährdungen im Haushalt gehen aber eher von den Teppichböden aus, auf denen Kleinkinder spielen, von alltäglichen Gegenständen und Lebensmitteln, die sich Kinder in den Mund stecken und die keinem Kriterium für Spielzeugsicherheit standhalten und von widernatürlichen Mediengewohnheiten, die bereits in jüngstem Kinderalter antrainiert werden.

Die Stiftung Warentest wurde 1966 als unabhängiges Institut auf Initiative der Bundesregierung gegründet, die die Untersuchungen und die Herausgabe der Monatszeitschrift „test“ auch regelmäßig finanziell unterstützt. Die Stiftung Warentest lebt von den Heftverkäufen, dem Stiftungskapital und von jährlichen öffentlichen Zuwendungen. Der Steuerzahler hat ein Recht auf Transparenz der von ihm finanzierten Institutionen, insbesondere wenn  die Auflage der Zeitschrift  seit 20 Jahren regelmäßig sinkt und 2012 auf den Stand von vor 40 Jahren zurückgefallen ist. Im vergangenen Jahr hat die Stiftung Warentest zum ersten Mal ein negatives Jahresergebnis erzielt. Das erhöht natürlich den Druck, durch skandalträchtige Untersuchungen bessere Verkaufsergebnisse zu erzielen.


Gollnest & Kiesel

Die Gollnest & Kiesel KG ist einer der bedeutenden Holzspielzeug¬hersteller Europas und das größte Spielzeugunternehmen Norddeutschlands. Im Spielwaren- und Geschenkartikelhandel sind die Marken HEIMESS (Baby-Spielzeug aus Holz, made in Germany), goki, HOLZTIGER, ’cause, und ANKER Steinbaukästen bekannt. Das Unternehmen wurde vor 32 Jahren von den beiden Inhabern gegründet, die Marke HEIMESS existiert seit über 50 Jahren, die ANKER Steinbaukasten GmbH in Rudolstadt bereits seit mehr als130 Jahren. Mehr als 2.300 verschiedene Produkte bilden eines der vielfältigsten Sortimente der Spielzeugindustrie überhaupt.

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Letzte Aktualisierung: 23.02.2017 um 00:36 Uhr